Kosten für Ihren stationären Opiatentzug in der Schweiz

Der Weg aus der Abhängigkeit von Opiaten ist eine Entscheidung für Gesundheit und neue Lebensqualität. In unserer spezialisierten Klinik in Schöftland bieten wir Patienten aus Österreich ein effizientes Entzugsverfahren in einem diskreten und professionellen Umfeld.

Transparente Pauschalkosten Die stationäre Behandlung in unserer Klinik erfolgt zum Pauschalbetrag von EUR 3800,–.

In diesem Betrag sind sämtliche Kernleistungen für Ihren Aufenthalt inbegriffen:

  • Behandlung: Durchführung des spezialisierten ESCAPE-Verfahrens unter Aufsicht.
  • Unterkunft: Die Unterbringung erfolgt diskret in einem komfortablen Einzelzimmer.
  • Verpflegung: Wir schauen individuell, was das Bedürfnis ist. Zumeist ist der Appetit während einem Entzug vermindert.
  • Transfer: Wir unterstützen Ihre Anreise durch einen kostenlosen Transfer vom Bahnhof Schöftland direkt in die Klinik.

Anreise aus Österreich: Unsere Klinik ist vom Hauptbahnhof Zürich oder dem Flughafen Zürich bequem mit der Bahn in etwas mehr als einer Stunde erreichbar.

Hinweis: Einzig die Kosten für das spezifische Medikament Naltrexin (Naltrexon HCL) werden bei Direktbezug zusätzlich nach Aufwand verrechnet.


Wichtige Information zur Kostenklärung für Patienten aus Österreich

Bitte beachten Sie, dass die Abklärung über einen möglichen Pflegekostenzuschuss oder eine Kostenübernahme direkt durch Sie als Patient erfolgen muss.

So gehen Sie am besten vor:

  • Eigenständige Abklärung: Bitte klären Sie vorab direkt mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Krankenkasse (z. B. ÖGK) ab, ob für Ihren Aufenthalt in unserer Schweizer Klinik ein Pflegekostenzuschuss gewährt wird.
  • Bestätigung nach der Behandlung: Nach erfolgreich abgeschlossenem Entzug stellen wir Ihnen gerne eine Rechnung über Ihren Klinikaufenthalt aus, die Sie bei Ihrer Versicherung oder Krankenkasse zur Prüfung einreichen können
  • Information zur ÖGK: In einigen österreichischen Bundesländern (wie Wien, Oberösterreich und Niederösterreich) gewährt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) einen Pflegekostenzuschuss für stationäre Aufenthalte. Details dazu finden Sie hier: Pflegekostenzuschuss der ÖGK.

Warum der Entzug in unserer Schweizer Klinik?

Unser Standort in Schöftland steht für viel Erfahrung und absolute Diskretion. Die Kombination aus unserem innovativen ESCAPE-Verfahren (Neuro-Elektro-Stimulation) und der ruhigen Atmosphäre ermöglicht einen Entzugsprozess, der oft deutlich kürzer und sanfter verläuft als herkömmliche Methoden.

Es kann sich im Einzelfall lohnen, persönlich bei Ihrer Kasse nachzufragen.

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Fragen und Antworten zum Alkohol-Entzug

Was spricht für einen Alkohol-Entzug in unserer Klinik?

Zahlreiche öffentliche Fachkliniken stehen vor Herausforderungen wie Personalmangel und chronischer Überfüllung. Diese Situation führt dazu, dass alkoholabhängige Patienten oft Wochen oder sogar Monate auf einen stationären Behandlungsplatz warten müssen. Als Privatklinik können wir Ihnen in der Regel zeitnah einen Platz anbieten. Wir bieten Ihnen einen schnellen, sanften und diskreten Entzug, ohne den üblichen Therapiestress. Unsere fachkundige und empathische Betreuung begleitet Sie während Ihres Aufenthalts in einem unserer komfortablen Einzelzimmer. Die kleine Gruppengrösse von maximal 2 motivierten Patientinnen und Patienten erlaubt Ihnen einen Aufenthalt in familiärer Atmosphäre. Wir sind ausserdem bekannt für unsere ausführliche Beratung und Anleitung im Vorfeld eines Entzugs.

Für wen kommt ein stationärer Entzug in Frage?

Für alle Personen mit einer Alkoholabhängigkeit, die auf das Ziel eines Lebens ohne dieses Suchtmittel hinarbeiten wollen und die Entscheidung getroffen haben, für sich eine bessere und freiere Lebensperspektive zu beanspruchen und bereit sind, etwas dafür zu tun.

Wie lange dauert ein Alkohol-Entzug in unserer Klinik?

Die Behandlungsdauer umfasst 5 Tage (Montag-Freitag). Damit es bewältigbar ist, in dieser Zeit eine körperliche Abhängigkeit von Alkohol zu überwinden, braucht es vor allem etwas Disziplin im Umgang mit der letzten Dosis, eine gute Vorbereitung und eine Perspektive (Ziele, therapeutische Anschlusslösung etc.).

Wie geht es nach einem Alkohol-Entzug weiter?

Ein Nachsorgekonzept kann, falls notwendig, gemäss Ihrer individuellen Situation besprochen werden. Wir bieten Beratung und Coaching im Anschluss an den Entzug flexibel gemäss Ihren Bedürfnissen und Therapiefortschritten. Ein effizientes Rückfallmanagement erlaubt es, auch nach einem allfälligen «Stolpern» den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen, ohne das bis dahin Erreichte wieder in Frage zu stellen. Wir empfehlen grundsätzlich die Organisation einer Nachsorge in wohnortsnähe um den Umgang mit der Sucht (Aufarbeitung psychischer Ursachen) zu erlernen.

Wie lange dauert die Erholungszeit nach einem Alkohol-Entzug?

Die anschliessende Erholungszeit, d.h. die Zeit bis zur Wiederherstellung der vollen Leistungsfähigkeit ist abhängig vor allem von der bestehenden körperlichen Fitness, dem Lebensalter und der psychischen Gesundheit und kann ein paar Tage oder 1 – 2 Wochen aktiver Lebensgestaltung umfassen.

Wir sind ein Paar und beide abhängig von Alkohol. Können wir den Entzug zusammen machen?

Ja, in unserer Klinik können auch Paare von Alkohol entzogen werden. Eine Voraussetzung ist natürlich, dass jeder für sich die Entscheidung zum Entzug getroffen hat (Abstinenzmotivation) und sich beide in diesem Vorhaben unterstützen können. Dem Setting nach dem Entzug kommt hier eine besondere Bedeutung zu.

Ist es sinnvoll einen Entzug ohne anschliessende ambulante Therapie zu machen?

Diese Frage muss jeder für sich selber entscheiden. In der Regel ist es sinnvoller, sich nach einem Entzug in einer ambulanten verhaltensorientierten Psychotherapie ein Stück des Weges begleiten und sich mit der Sucht auseinanderzusetzen. Solange sich jemand in einer Nachsorge befindet, hat er häufig die besseren Chancen, sich auf seine neue Lebenssituation gut einzustellen und neigt deshalb weniger zu Rückfällen.

Kann bei Ihnen ein ambulanter Alkoholentzug durchgeführt werden?

Ein ambulanter Entzug von Alkohol wird von uns nicht angeboten. Jedoch besteht im Einzelfall die Möglichkeit einer psychotherapeutischen Begleitung für kurze Zeit.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Der ESCAPE-Entzug ist im Leistungsverzeichnis der CH-Krankenkassen aufgeführt. Eine Leistungspflicht besteht jedoch nicht. Einzelne Kassen aus Österreich bezahlen aus der Zusatzversicherung ESCAPE-Entzüge oder leisten einen Pflegekostenzuschuss. Sozialbehörden aus dem In- und Ausland leisten manchmal ebenfalls Kostengutsprache für die ESCAPE-Entzüge und Therapien. Es lohnt sich, im Einzelfall nachzufragen.

Bin ich wirklich abhängig von Alkohol?

Eine sichere Diagnose ist durch Fragen zum Trinkverhalten, eine körperliche Untersuchung beim Hausarzt und Labordiagnostik (z.B. Gamma-GT, Phosphatidylethanol (PEth), Carbohydrate Deficient Transferrin (CDT)) oder eine kurze Psychodiagnostik möglich.

Welche Symptome können bei einem Alkoholentzug auftreten?

Das Ziel ist, durch eine Behandlung möglichst viele mögliche Symptome zu vermeiden. Obwohl nicht jeder Betroffene dieselben Symptome während eines Alkoholentzugs erlebt, gibt es einige häufige Anzeichen: intensives und vermehrtes Schwitzen, Zittern (Handtremor), Übelkeit und Kreislaufprobleme, Krampfanfälle mit möglichen Zungenbissen, Delirium tremens, depressive Verstimmungen und Angst, innere Unruhe sowie Schlafstörungen, Gereiztheit und Aggressivität, sowie Halluzinationen. Die Entscheidung, Alkoholentzug-Medikamente während eines stationären Aufenthalts zu verabreichen, basiert hauptsächlich auf dem allgemeinen Gesundheitszustand der Person, vorhandenen oder begleitenden Erkrankungen und den spezifischen Entzugserscheinungen.